Am Freitag den 14.09.18 starteten wir unsere Fahrt zu den Norddeutschen Meisterschaften.
Mittags trafen wir uns an „unserer“ Turnhalle. Die Anreise erfolgte mit zwei Autos. Die Fahrerinnen waren unsere Trainerin Alex und unsere Kampfrichterin Ilo.

LOS GEHTS!
Die Fahrt dauerte insgesamt ca. 5h 30min- eine lange Zeit die wir mit schlafen, Musik hören, quatschen und singen verbracht haben.
Um 18 Uhr erreichten wir die Schule und unseren Klassenraum in dem wir die nächsten zwei Tage nächtigen würden.

Am Wettkampfsamstag starteten wir mit dem Medizinballweitwurf als erste Disziplin. Wir hatten genug Zeit, um uns in Ruhe einzuwerfen, erst danach ging das „richtige“ Werfen los. Es ist nicht ganz so gut gelaufen, wie wir es gerne gehabt hätten- unsere Weiten lagen zwischen 8,5 und 13 Metern- dennoch waren wir zufrieden und erreichten mit unserer Gesamtweite eine Punktzahl von 8.80 von 10 Punkten. Damit steigern wir uns weiter von Wettkampf zu Wettkampf.

Um 14:30 Uhr starteten wir in unserer zweiten Disziplin, dem Turnen. Trotz großer
Aufregung turnten wir eine ordentliche Übung. Wir waren sehr stolz auf uns und freuten und über eine Punktzahl von 8.70.

Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und wir machten uns Gedanken über den Orientierungslauf, denn im Regen zu laufen ist etwas anderes, als bei tollem Sonnenschein.
Trotzdem starteten wir um 16:10 Uhr voller Tatendrang in unsere letzte Disziplin. Der Lauf verlief hauptsächlich durch die Stadt und auch wenn wir einmal über fremdes Gelände gelaufen und ein Huhn erschreckten, erreichten wir unsere beste Die 6 Läuferinnen kurz vorm Start
Punktzahl für den Tag, eine Wertung von 9.0 Punkten.
Wir waren alle sehr zufrieden und erschöpft von dem Wettkampf und freuten uns
deswegen umso mehr auf etwas warmes Essen im Bauch. Da Tarp kein großer Ort ist, war natürlich auch die Auswahl nicht ganz so groß, aber einen Pizza- und Dönerladen gibt es in jedem Dörfchen. So saßen wir schließlich alle mit etwas Essbarem gemütlich vor unserem Raum, erzählten uns Geschichten und dachten über den Wettkampf nach. So jetzt nur noch schnell die Teller und das Besteck wieder abwaschen und dann war es auch schon so weit, die Siegerehrung begann.

Es war mittlerweile 20Uhr und die Aufregung in uns fing zu brodeln an. Wir waren gespannt auf die Darbietungen der diesjährigen besten Mannschaften, die wie jedes Jahr, zur Siegerehrung nochmal ihre Turnkür, Tanzübung oder ihre Gesangsleistung vor allen präsentieren durften. Nach einer ganzen Stunde vollem Programm und vielen gesagten „lustigen“ Sätzen des Moderators war es dann endlich (!) soweit, die Siegerehrung der TGW-Jugend begann. Wir saßen plötzlich alle ganz unruhig auf unseren Stühlen und konnten es kaum abwarten, da hörten wir den Moderator den 11. Platz aufrufen, der dem ASV-Berlin gehörte, also uns. Wir wurden 11. von 16 Mannschaften, wir freuten uns natürlich über diesen Platz, aber hätten uns dann doch etwas weiter vorneeingeschätzt.

Aber das wichtigste, zumindest für unsere Mannschaft, ist es ja Spaß dabei zu haben.
Nach der Siegerehrung begann relativ zeitnah die abendliche und bereits legendäre Turnerabschlussparty mit Schlagern, den neusten Hits und jeder Menge kreischender Mädchen, aber Spaß hatten wir allemal. Früh ging es in unser Bett, wenn man eine 10cm dicke Isomatte denn Bett nennen kann. 🙂
Am nächsten Morgen, klingelte der Wecker sehr früh- unsere Klassenraum musste wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden und auch vom Frühstücksbuffet wollten wir etwas abbekommen.

Kurz vor der Abfahrt bemerkten wir, dass die Mannschaftsfotos komplett fehlten. Also alle nochmal raus aus dem Auto, auf die Wiese gestellt und schön gelächelt. Wenn es denn so einfach gewesen wäre, dort war ein Busch zu viel, dort ein Haus, nein der Balkon soll auch nicht mit rauf, alles gar nicht so einfach. Schließlich ging es dann aber doch los. Die Autofahrt war in beiden Autos sehr gemütlich, wir redeten alle darüber, was man das nächste Mal besser machen könnte und waren uns einig der nächste Wettkampf wird um einiges besser laufen.
Mit diesem Gedanken verabschiedeten wir uns alle und kamen nach einem zehrenden,
schönen und erfolgreichen Wettkampfwochenende glücklich wieder zuhause an.

Geschrieben von Maxine, Shannon und Maria